Sonntag, Februar 17, 2008

Von der Schwierigkeit einen Text zu bearbeiten

Eigentlich würde man erwarten, dass das Bearbeiten eines Text oder einer Tabelle unter keinem aktuellen Betriebssystem ein echtes Problem darstellt. Leider jedoch weit gefehlt :(

Gestern habe ich nach langer Quälerei mit diversen Dateiinkompatibilitäten das neue und erstmals X86 native MS Office 08 unter OS X installiert. Und stehe anschließend vor dem gleichen Dilemma wie zuvor.


MS Word 2008: Langsam(!), absturzgefährdet, keine Kompatibilität zu EndNote
Apple Pages: nett, träge, inkompatibel, nicht geeingent für lange Dokumente
OpenOffice/NeoOffice: extrem langsam, absturzgefährdet
Mellel: schnell, handlich, gute Biblio, inkompatibel

MS Excel 2008: etwas träge (im Vergleich zur Windows Version)
Apple Numbers: nett, bei größeren Tabellen unbrauchbar langsam, Funktionen fehlen
OpenOffice/NeoOffice: grenzwertig langsam
Tables: unbrauchbar langsam bei großen Tabellen

Das gibt schon zu denken, dass man als nicht Windows Nutzer schon bei solchen Basisfunktionen Kompromisse eingehen muß. So heißt ab heute meiner Mellel+Excel. Bei den Präsentationprogrammen ist die Entscheidung noch offen, aktuelle Favorit ist klar Keynote, mal sehen ob PowerPoint 08 da dran kommt.

[update]: nach 3 Tagen "Nutzung" von Word sowie Excel sowie ca 50 (!) Crashreports an die MS MacBU folgt die Entscheidung erstmal zu warten. Heute, 22.02.08 die Meldung, dass das erste Update am 11.03.08 kommen wird, soll ich mich freuen oder doch einfach nur warten .....


2 Comments:

Anonymous jensflorian said...

Hmm.. Ooffice scheint unter dem Mac einen anderen Eindruck zu hinterlassen. Ich nutze es unter Linux für meine wissenschaftliche Arbeit. Bisher ohne Probleme - sogar um die Dissertationen meiner Doktoranden zu korrigieren. Abstürze hatte ich noch nie, nur sehr vereinzelt inkorrekte Tabellenumbrüche die unter Word schon "ausführlich formatiert" waren.

Dienstag, Februar 19, 2008  
Blogger celarius said...

dadurch das OOo nicht nativ unter Mac OS läuft sondern entweder einen aufgesetzten X11 Server oder Java (NeoOffice/J) benötigt ist es extrem zäh. Und das Zusammenspiel mit Betriebssystemfunktionen (wie Zwischenablage und Drucken) ist verbesserungsbedürftig. Unter Windows oder Linux finde ich es auch uneingeschränkt empfehlenswert!

Donnerstag, Februar 21, 2008  

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